Page 61 - HIPER RENT A CAR – E-Paper SunnyGuide Mallorca No.2.2
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 Landwirtschaft und Viehzucht über Jahrhun- derte haben hier das Landschaftsbild definiert. Zeugen vergangener Zeiten dieser intensiven Nutzung sind die vielen, besonders ins Auge fallenden Trockenmauern, die die landwirtschaft- liche Nutzung durch Kleinbauern widerspiegeln. Eigentümlicher noch sind die Begrenzungen, die man in den Bergwasserschluchten und an den Steilhängen findet. Ein weiteres architek- tonisches Element sind die Steinbaracken, die man an vielen Stellen im Park antrifft. Hier gibt es die Baracken des Kleinbauern, die mit Decken- balken oder mit Spitzdach konstruiert sind und die je nach Konstruktionstyp auf verschiedene Weise genutzt wurden.
Auch kann man ehemalige Schmugglerver- stecke finden, Brunnen und Wasserräder, die auf die Existenz von bewässertem Anbau hinweisen,
Sandsteinbrüche, Bootsgaragen und einige Köhlersilos und Kalköfen. Der Name S’Amarador geht auf die alte Nutzung der Teiche zurück. Einst wurden hier Leinen und Hanfbüschel eingeweicht, um später zu Faser verarbeitet zu werden. Oder es wurden dort Stämme gehärtet, die anschließend für den Haus- oder Bootsbau verwendet wurden.
Zugang: Von der Landstraße Carretera de Santanyí her nach s’Alqueria Blanca und über die Landstraße Carretera de Santanyí bis zur Bucht Cala Figuera
Es gibt ein Informationszentrum in Ses Fonts de n’Alis ganzjährig geöffnet von 9 bis 16 Uhr
Tel. +34 971 18 10 22
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